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keyvision
Neubau Deutsche Schule Genf 
Der um zwei Höfe mäandrierende Baukörper erstreckt sich über zwei Geschosse und ein Untergeschoss.

Entlang der Erschliesungsachse entsteht eine abwechslungsreiche Abfolge von Räumen. Die klar konstruierte Anlage entspricht den heutigen wirschaftlichen und energetischen Anforderungen. So erfolgt die Bbeheizung über Geothermie mittels einer Erdsonden-Wärmepumpenanlage und der Aktivierung der Böden und Decken.  Die hochwertige Isolierverglasung sowie das Belüftungs-konzept garantieren die Erfüllung der erhöhten Lärmschutzanforderungen aufgrund des nahe gelegenen Flughafens.

Unsere Aufgabe

In 24 Schulzimmern und einer Turnhalle montierten wir SonaSpray. Da aber in den Decken ein TABS-System eingebaut wurde, standen nur die Randbereiche für die Akustik zur Verfügung - allerdings sprühten wir da meist 25 mm dick. Da auch noch die eingebauten Lampen ins SonaSpray reinkragen, war unser Abdeckteam besonders gefordert.
Aber auch die Finish-Arbeiten benötigten viel Fingerspitzengefühl. Der Bereich für die Beschichtung wurde im Beton ausgespart, da Gipsdecke und
SonaSpray nahtlos aufeinander treffen sollten.So ist eine unauffällige Akustiklösung mit klaren Linien entstanden.
In der Turnhalle sprühten wir ebenfalls ein Fries den Aussenwänden entlang. Auf der glatt geschalten Betondecke tritt die auch hier eingelassene graue Akustikdecke in den Hintergrund.

Lampen als Akustikelemente

Nebst der akustischen Ausrüstung in den Schulzimmern und der Turnhalle fiel uns eine weitere - weit kniffligere - Aufgabe zu.
Da die Korridore ausschiesslich harte Oberflächen aufweisen, kamen die Architekten auf  Idee, Beleuchtung und Akustik zu kombinieren. Dazu wurde ein Blechrondell mit aufgebordetem Rand entwickelt, in das die Leuchte asymestrisch eingelassen ist.

Unsere Aufgabe

Von uns wurde die Lösung erwartet, das Rondell rund um die Leuchte mit SonaSpray zu befüllen. Zudem sollte aus optischen Gründen auch die Aussenseite der Aufbordung besprüht werden, sodass eine monolithische Scheibe entstand.
Nach einiger Kopfarbeit, gefülltem Papierkorb mit Skizzen und ausprobieren hatten wir die Lösung gefunden. In einer zugemieteten Halle der Firma Prolux Licht AG (Hersteller der Leuchten) installierten wir unser Equipement und sprühten die 200 Leuchtkörper auf einem Drehgestell.

Entgegen unserer Befürchtungen löste Prolux das Transportproblem von Schlieren nach Genf mit Bravour. Kein einziges Element wurde ernsthaft beschädigt.

Und jetzt beleuchten sie die Korridore der Schule und dämpfen zugleich das Pausenkrakelen der SchülerInnen.


Projektdaten

Standort
Vernier
BauherrVerein für Deutschen Schulunterricht
ArchitektSoliman Zurkirchen  Architekten, Zürich
GUKarl Steiner AG, Genf
AkustikBAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich
LichtProlux Licht AG, Schlieren
BezugSommer 07
SonaSpray fc, arctic white, 25 mm, ~ 800 m2

  
   
   
   
   
    
   
  


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